








Technische Angaben Foto Gallerie
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Tag der offenen Tür in der ARA Sägenboden
25. Juni 2005
Die Abwasserkorporation konnte am 25. Juni die Sanierung der ARA Sägenboden
offiziell abschliessen; mit dem Tag der offenen Tür.
Technische Angaben zur Sanierung
Bilder vom Tag der
offenen Tür (Foto Gallerie)
Ein gelungenes Werk vollendet
Endlich ist die Sanierung der ARA
Sägenboden abgeschlossen. Mit einem Tag der offenen Türe wollen wir
dieses Fest feiern. Alle Interessierten laden wir daher zu einer
Besichtigung unserer sanierten ARA Sägenboden ein. Stossen Sie mit uns
auf das gelungene Bauwerk an!
Schauen wir zuerst in die Vergangenheit: Wildhaus erkannte als erste
höchstgelegene Gemeinde der Schweiz die Bedeutung der Abwasserentsorgung.
Im Jahre 1964 konnte die Anlage in der Thur den Betrieb aufnehmen. Mit
dieser Anlage konnten jedoch nur etwa 70 Prozent der Bevölkerung von
Wildhaus erfasst werden. Der ganze Schönenboden mit der Region
Sägenboden konnten seine Abwässer nicht mit einer Kläranlage entsorgen.
Im Verwaltungsrat machte man sich anfangs der siebziger Jahre Gedanken,
wie auch diese Region an eine ARA angeschlossen werden kann. Zuerst wollte
man eine grosse Pumpstation vom Sägenboden bis zur Passhöhe bauen. Ein
Berater des Kantons meinte jedoch, die Wasserscheide sei einzuhalten.
Wildhaus mit 1100 Einwohner musste eine zusätzliche ARA für Wildhaus Ost
bauen. Im Jahre 1974 konnte die ARA Sägenboden ihren Betrieb aufnehmen.
Durch den Bauboom und den Anstieg im Tourismus zeigte sich, dass wegen der
unregelmässigen Beschickung der Anlagen die erforderliche, vom Kanton
vorgegebenen, Abflusswerte nicht erfüllt wurden. Die ARA Thur wurde
aufgehoben und 2003 wurde das anfallende Schmutzwasser in die neue
Regional-ARA in Stein geleitet. Auch die ARA Sägenboden musste saniert
werden. Die Vorlage der Sanierung wurde von der Bürgerversammlung 2001
angenommen. Mit einem Kostenaufwand von 2,89 Mio. Franken ist die ARA
Sägenboden wieder auf den neusten Stand gebracht worden. Die Sanierung
der ARA Sägenboden und der Neubau in Stein hatten die Gemeinde Wildhaus
rund 15 Mio. Franken gekostet. Diese gewaltige Summe konnte nur dank den
zusätzlichen Beitragszahlungen unserer Korporationsmitglieder und den
Subventionen von Bund und Kanton getragen werden.
Dass dieses Bauwerk ein gelungenes Werk wurde, ist den beteiligten
Ingenieurfirmen und den Baufirmen zu verdanken, ebenso dem Klärpersonal,
das wegen dem Umbau viele zusätzliche Leistungen aufbringen musste.
Ebenso möchte ich den weiteren Mitgliedern im Verwaltungsrat für ihren
Einsatz danken. Den Besuchern wünsche ich zum Tag der offenen Tür einige
interessante Stunden auf der Anlage Sägenboden.
Peter Beeler
Präsident Abwasserkorporation Wildhaus |
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